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Traditionen im Elsass
Kaum eine französische Region ist geschichtlich und kulturell so eng mit Deutschland verwoben wie das Elsass â das zeigt sich bis heute in Sprache, Architektur und BrĂ€uchen, besonders sichtbar in der Weihnachtszeit.
ChristkindelsmÀrik: der Àlteste Weihnachtsmarkt Frankreichs
StraĂburgs ChristkindelsmĂ€rik geht auf das Jahr 1570 zurĂŒck und gilt als Ă€ltester Weihnachtsmarkt Frankreichs. Der Markt ist ĂŒber die gesamte Adventszeit geöffnet und ĂŒber mehrere PlĂ€tze der Altstadt verteilt â kleinere, aber ebenfalls traditionsreiche WeihnachtsmĂ€rkte gibt es auch in Colmar und Kaysersberg.
Zweisprachigkeit und ElsÀssisch
ElsĂ€ssisch, ein alemannischer Dialekt, ist mit dem Badischen und Schweizerdeutsch eng verwandt â Besucher aus der Grenzregion erkennen oft einzelne Wörter wieder. Auch wenn Französisch heute die Alltagssprache ist, sind elsĂ€ssische Ortsnamen, Hausinschriften und Redewendungen im lĂ€ndlichen Raum noch prĂ€sent.
Deutsch-französische Geschichte
Zwischen 1871 und 1945 wechselte das Elsass mehrfach die Staatszugehörigkeit zwischen Deutschland und Frankreich â diese Geschichte prĂ€gt bis heute Architektur (z. B. die deutsche Neustadt in StraĂburg), Familiennamen und die enge grenzĂŒberschreitende Verbundenheit mit Baden und der Schweiz.
HĂ€ufige Fragen
Wann sind die WeihnachtsmÀrkte im Elsass geöffnet?
Die meisten elsĂ€ssischen WeihnachtsmĂ€rkte, darunter der StraĂburger ChristkindelsmĂ€rik, öffnen Ende November und laufen bis kurz vor Weihnachten â die genauen Termine variieren jĂ€hrlich leicht.
Spricht man im Elsass auch Deutsch?
Die Alltagssprache ist heute Französisch. In touristischen Orten wird jedoch hÀufig auch Deutsch verstanden oder gesprochen, und der elsÀssische Dialekt hat sprachliche Wurzeln, die Besuchern aus der Grenzregion oft vertraut vorkommen.